Als Antwort auf die Einladung des Theaterhauses Gessnerallee zur Teilnahme aem Performancefestival Unruhe Bitte! – einer Homage an die Zürcher Unruhen der 1980ger Jahre – wird ein Souvenirshop unter dem Namen Kiosk Revolution konzipiert.  

    Die besondere Artikelauswahl soll den vielfältigen Bedürfnissen linksorientierter, kulturinteressierter, kritischer KonsumentInnenkreise gerecht werden. Die Diversität der Einstellungen einzelner AkteurInnen etwa zur Frage der Gewalt in der Linken, zum Machtpotenzial von Sprache oder zur Rolle der USA in der Weltpolitik soll dabei berücksichtigt werden. Somit beinhaltet das breite Angebot des Kiosks eine grosse Auswahl an Waffen und Munition jeder Art (von Fruchtbomben für pazifistisch Eingestellte, bis hin zu Molotov-Cocktails für radikal Denkende), eine kompakte Sammlung feministischer Schriften und Machttheorieklassikern in Attrappenform für jede progressive


Hausbibliothek, authentische Demoflyers und andere Propaganda-Druckerzeugnisse im Postkartenformat in praktischen „2 für 1 - Sets" mit Briefumschlägen gratis dazu, eine breite Auswahl an Demoschutzausrüstung bei Tränengas-, Wasserwerfer- oder Gummischroteinsätzen und viele weitere praktische Gegenstände.

    Das Ziel der Gewinnmaximierung wird von der Inhaberin gegenüber der Kundschaft explizit kommuniziert. Die potenziellen KäuferInnen werden in Gespräche verwickelt und so zum Konsum animiert.

Aufgeführt 09.2005 im Rahmen des Performancefestivals Unruhe Bitte!